Der 1741 von dem französischen Arzt Nicolas Andres erstmals geprägte Begriff der Orthopädie (griechisch: orthos: gerade/richtig und peideia: Kind/erziehen) umfasste in seiner ursprünglichen Form die Behandlung von Kindern mit Deformitäten des Bewegungsapparates und kann übersetzt werden mit „ein Kind gerade richten“.
Unser Ziel in der Kinderorthopädie besteht in der optimalen muskuloskelettalen Gesundheit bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen. Son können Fehlbildungen und Störungen in der Entwicklung des Bewegungssystems frühestmöglich diagnostiziert und entsprechende Therapien eingeleitet werden.
Zu mehr als 80% sind diese Behandlungen konservativer Natur, das heißt, daß Maßnahmen wie z. B. Physiotherapie (z.B. Krankengymnastik, Manuelle Therapie, physikalische Maßnahmen), Ergotherapie oder Hilfsmittel (z.B. Einlagen, Schienen) zu einer Besserung bis Ausheilung der Erkrankung oder Funktionsbeeinträchtigung führen. In einigen Fällen sind aber operative Eingriffe erforderlich.
